Marbella – Luxus pur
Paradies für die Reichen und Schönen
Monaco? Langweilig! Sankt Moritz? Längst ein alter Hut! Der zurzeit angesagteste Tummelplatz der Reichen und Schönen ist das spanische Marbella. Über 26 Kilometer erstreckt sich der Luxusort entlang der Costa del Sol und besticht durch seine weißen Strände und das türkisblaue Meer. Auf den Luxusurlauber wartet ein wahres El Dorado aus Riesenyachten, palastähnlichen Villen und edelsten Boutiquen. Der Ruf Marbellas ist weit über die Grenzen Europas hinaus bekannt: Russische Milliardäre gehören ebenso zur Klientel der andalusischen Stadt wie arabische Ölscheiche. Auch die amerikanische First Lady, Michelle Obama, hat diesen Sommer eine kleine Stippvisite an der Costa del Sol eingelegt.
Geschichte des Luxusortes
Mehr als 130.000 Einwohner zählt die Stadtgemeinde – rund ein Drittel davon sind ausländischer Herkunft. Die Bewohner können auf eine lange Vergangenheit ihrer Stadt zurückblicken: Bereits in der Jungsteinzeit war der heutige Luxusort besiedelt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Gemeinde stetig ausgeweitet: Phönizier, Römer und Mauren hinterließen ihre Spuren. Touristisch wurde die Gegend erst in der Mitte des 20. Jahrhundert erschlossen. Besonders Alfonso de Hohenlohe machte sich in den 1950er Jahren durch die Eröffnung des legendären „Marbella Clubs“ um die Tourismusindustrie verdient. In der Folgezeit zeigten auch immer mehr Prominente Interesse an dem andalusischen Luxusparadies. Heute gilt Marbella – ebenso wie Monaco oder Sankt Moritz – als DIE Location des internationalen Jetsets.
Reich und reich gesellt sich gern
Inbegriff des Luxus und ausschweifenden Lebens ist der 1970 erbaute Yachthafen „Puerto Banús“. Flankiert von zahlreichen Boutiquen und Geschäften treffen sich hier die Reichen und Schönen und genießen das „Dolce Vita“. Auf der Suche nach dem Teuersten vom Teuren ist man hier richtig: Yachten mit einer Länge von mehr als 60 Metern, Ferraris und Rolls Royces oder exklusive Designergarderobe – im „Puerto Banús“ gibt es nichts, was es nicht gibt. Auch der eingangs erwähnte „Marbella Club“ zählt zu den absoluten Top-Adressen der Region. Feinste Restaurants mit Delikatessen aus aller Welt, eigener Golfplatz, Wellness Area oder luxuriös eingerichtete Appartements – wer sich hier niederlässt, kann sich bei Champagner, Kaviar und perfektem Service nach allen Regeln der Kunst verwöhnen lassen.
Auch für Otto-Normal-Urlauber interessant
Wer Marbella allerdings allein auf seine luxuriöse Seite reduziert, tut dem am Mittelmeer gelegenen Ort Unrecht. Auch Abseits des Glamours hat die Stadt einiges zu bieten. Sei es die historische Altstadt oder die wunderschöne Landschaft. Und das Beste daran: Man kann all das auch genießen, ohne Milliarden auf dem Bankkonto und Brillantring am Finger zu haben. Wer also nicht zum Jetset gehört, braucht sich nicht zu grämen: Das Leben der sogenannten Reichen und Schönen von außerhalb zu beobachten, ist mindestens genauso interessant wie dazuzugehören. So oder so, eine Reise nach Marbella lohnt sich in jedem Fall!